Die fünfte von neun identifizierten planetaren Grenzen wurde soeben offiziell überschritten.

Am 18. Januar 2022 erreichte uns eine katastrophale Nachricht. Wissenschaftler des Stockholm Resilience Center (SRC) bestätigen, dass wir eine fünfte planetare Grenze überschritten haben: die Grenze der „chemischen Verschmutzung“ oder der „Einführung neuer Entitäten in die Biosphäre“. Die fünfte von neun identifizierten planetaren Grenzen.

(Wikipedia: Als planetare Grenzen, auch planetarische Grenzen, werden ökologische Grenzen der Erde bezeichnet, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems und die Lebensgrundlagen der Menschheit gefährdet. Derzeit werden zumeist neun planetare Grenzen diskutiert, die einen sicheren Handlungsspielraum für die Menschheit festlegen sollen, von denen mehrere jedoch bereits überschritten sind.)

Die 14 Wissenschaftler kommen in der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology zu dem Schluss, dass die Menschheit eine planetarische Grenze in Bezug auf Umweltschadstoffe, darunter Kunststoffe, überschritten hat. (https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.1c04158).

„Seit 1950 ist die Produktion von Chemikalien um das 50-fache gestiegen. Bis 2050 wird sich dieser Wert voraussichtlich noch einmal verdreifachen“, sagt Mitautorin Patricia Villarubia-Gómez vom Stockholm Resilience Centre.

Allein die Kunststoffproduktion ist zwischen 2000 und 2015 um 79 % gestiegen, berichtet das Team.

Um die Schülerinnen und Schüler für dieses Problem zu sensibilisieren, bietet BAGS eine passende Bildungskiste an: „Meine Plastik-Welt-Parcours„. Es war noch nie so wichtig, sie zu benutzen, wie jetzt.


Bild aus dem Originalartikel entnommen

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